Amida-ji, Buddhistischer Tempel in Hōfu, Japan
Amida-ji ist ein buddhistischer Tempel in Hōfu, der an einem Berghang liegt und aus mehreren Gebäuden besteht, darunter zwei Badehäuser. Das Gelände ist für seine Hortensienblüten bekannt, die jedes Jahr in großer Zahl auf dem Areal zu sehen sind.
Im Jahr 1186 wurde der Mönch Chogen von Kaiser Go-Shirakawa in die Provinz Yamaguchi entsandt und gründete kurz darauf Amida-ji als Zweigstempel des großen Todai-ji-Tempels in Nara. Diese frühe Verbindung zu Todai-ji prägte den Charakter des Ortes von Beginn an.
Die Schutzstatuen des Bildhauers Kaikei aus der frühen Kamakura-Zeit stehen noch heute auf dem Tempelgelände und sind für Besucher zu sehen. Ihre Handwerkskunst vermittelt einen Eindruck davon, wie kunstvoll religiöse Skulpturen in Japan im 12. Jahrhundert gefertigt wurden.
Der Tempel liegt am Hang eines Berges und ist zu Fuß nicht in wenigen Minuten erreichbar, daher empfiehlt sich die Anreise mit dem Bus ab dem Nordausgang des Bahnhofs Hōfu. Ein Besuch am Morgen gibt mehr Zeit, das Gelände in Ruhe zu erkunden, bevor es dunkel wird.
Auf dem Gelände steht ein Schatzpagode aus dem Jahr 1197, der als ältester seiner Art in Japan gilt und im Inneren einen Kristallturm mit Buddha-Reliquien birgt. Diese Reliquien wurden von Chogen aus China mitgebracht und befinden sich noch heute an diesem Ort.
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