Kamagatani, Naturtal in Ikeda Town, Japan
Kamagatani ist ein etwa zwei Kilometer langes Tal mit steilen Klippen, die durch Erosion an der Ostseite des Berges Ikeda entstanden sind und natürliche Terrassen in die Landschaft bilden. Die Formation schafft eine markante geografische Struktur mit mehreren Ebenen entlang des Hangs.
Die Ogaki-Domäne führte in der Edo-Zeit Waldschutzmaßnahmen im Tal durch und pflanzten Yoshino-Kirschbäume an. Diese Anpflanzungen legten den Grundstein für die heutigen großen Blütensaison-Ansammlungen.
Das Tal beherbergt etwa 2000 Kirschbäume verschiedener Sorten, darunter Bergkirsche, Hängekirsche und Higan-Kirsche, die im Frühling ein beeindruckendes Blütenmeer schaffen.
Das Tal ist vom Bahnhof Ikino an der JR-Linie Ogaki erreichbar, gefolgt von etwa 40 Minuten Fußweg nach Westen oder mit dem Gemeindebus an Wochentagen. Gutes Schuhwerk ist ratsam, da die Wege durch verschiedene Höhenlagen führen.
Der Name des Tals stammt vom nebelartigen Aussehen, das entsteht, wenn alle Kirschbäume gleichzeitig zwischen den Teeplantagen blühen. Dieses flüchtige Phänomen tritt nur wenige Wochen pro Jahr auf und schafft eine besondere visuelle Erfahrung.
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