Mino Kokubun-ji, Provinztempel in Ogaki, Japan
Mino Kokubun-ji ist ein provinzieller buddhistischer Tempel im Aono-Viertel von Ogaki, Japan, mit einer etwa 3 Meter hohen Yakushi-Nyorai-Statue aus Keyaki-Holz als Hauptobjekt der Verehrung. Auf dem Gelände sind mehrere Steinfundamente erhalten, die von der ursprünglichen Anlage des Tempels stammen.
Kaiser Shomu ordnete 741 den Bau dieses Tempels als Teil eines landesweiten Netzwerks provinzieller Tempel der Nara-Zeit an. Die ursprünglichen Gebäude verfielen im Laufe der Jahrhunderte, und der heutige Tempel wurde schrittweise neu errichtet.
Das Gelande beherbergt mehrere Pagoden, die Stationen der Shikoku-Pilgerreise darstellen und Besuchern ermoglichen, eine verdichtete Version dieser spirituellen Reise zu erleben. Durch diese Anordnung konnen Pilgerstattstatten in einem kleineren Massstab besucht werden.
Die hölzerne Yakushi-Nyorai-Statue ist nur an bestimmten Tagen öffentlich zugänglich, darunter die ersten drei Januartage und der achte Tag jedes Monats, daher empfiehlt es sich, den Besuch entsprechend zu planen. Das Gelände selbst kann das ganze Jahr über besichtigt werden, wobei die Steinfundamente und die Pilgerweg-Pagoden frei zugänglich sind.
Archäologische Ausgrabungen in der Nähe des Tempels haben alte Töpferöfen freigelegt, in denen einst Dachziegel für das ursprüngliche Gebäude hergestellt wurden. Dieser Fund war ausschlaggebend für die Anerkennung des Geländes als nationales historisches Denkmal.
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