Kōjō-ji, Buddhistischer Tempel im Aoi-Viertel, Obama, Japan
Kōjō-ji ist ein Tempel in Obama mit einem Hauptgebäude namens Hondō und einem dreistöckigen Pagodendach, beide mit Zypernrindensteinen bedeckt. Diese Gebäude stehen auf dem Gelände und bilden die sichtbaren Kernelemente des Ortes.
Der Tempel wurde 806 von General Sakanoue no Tamuramaro gegründet, ein militärischer Führer der frühen Heian-Zeit. Die heute sichtbaren Hauptgebäude stammen aus der späteren Kamakura-Periode, als viele ältere Strukturen erneuert wurden.
Der Tempel bewahrt kunstvolle Holzstatuen aus der Heian-Zeit auf, darunter Darstellungen des Yakushi Nyorai und des Fudō Myōō. Diese geschnitzten Figuren sind in den Innenräumen zu sehen und zeugen von der handwerklichen Geschicklichkeit längst vergangener Meister.
Der Tempel liegt etwa 15 Minuten zu Fuß vom Bahnhof Obama entfernt und ist leicht erreichbar. Der Ort befindet sich auf einem Hügel, daher ist mit einigen Stufen oder leicht ansteigendem Gelände zu rechnen.
Am Fuße des Hügels befindet sich eine Höhle, die mit Legenden einer Nonne namens Yaobikuni verbunden ist, die dort vor langer Zeit Kamelien anpflanzte. Die Nonne zog sich später in die Höhle zurück, wo sie ewige Meditation betrieb.
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