Kurohama Shell Mound, Prähistorischer Muschelabfallhaufen in Hasuda, Japan.
Der Kurohama-Muschelwall ist eine archäologische Stätte aus der Jomon-Zeit mit mehreren Schichten aus Muschelresten, Keramikfragmenten und Werkzeugen. Die Schichten dokumentieren tausende Jahre menschlicher Besiedlung an diesem Ort.
Die Stätte stammt aus der Zeit zwischen 4000 und 2500 vor Christus, als der Meeresspiegel höher war und das Gebiet eine Küstenhalbinsel bildete. Dies machte die Region zu einem idealen Ort für Siedlungen, die vom Meer abhängig waren.
Der Ort ist bekannt für die Kurohama-Keramik, eine spezielle Jomon-Töpferware, die in der Kanto-Region verbreitet war. Besucher können heute verstehen, wie die frühen Bewohner ihre Gefäße formten und nutzten.
Die Stätte liegt auf dem Omiya-Plateau und ist von der Haltestelle Hasuda City Hall Bus gut zu erreichen. Ein kurzer Spaziergang führt zu den archäologischen Überresten.
Das Gelände enthielt 51 Grubenhütten, die um einen zentralen Platz angeordnet waren und zeigen, wie die Siedlung strukturiert war. Diese Anordnung verrät viel über das soziale Leben und die Organisation dieser alten Gemeinschaft.
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