鼻川神社, Shinto shrine in Japan
Hanakawa-jinja ist ein kleiner Shinto-Schrein im Stadtteil Nishiyodogawa in Osaka, der in einem Bereich steht, der seit langem mit diesem heiligen Ort verbunden ist. Die Anlage verfügt über ein traditionelles Holzgebäude als Haupthalle, eine kleinere Inari-Kapelle für die Erntegottheit und ist von Bäumen umgeben, die den Ort in eine ruhige Atmosphäre hüllen.
Nach einer Legende besuchte Kaiserin Jingu diesen Ort auf ihrer Rückkehr aus Korea und verlieh der Gegend ihren Namen Hanakawa, was Blumenfluss bedeutet und den Ort mit Japans alter Geschichte verbindet. Der Schrein durchlebte bedeutende Veränderungen, darunter Überschwemmungsschäden 1897, eine Vereinigung mit einem Nachbarschrein 1910, seine Wiederherstellung als eigenständiges Heiligtum 1924 und einen Wiederaufbau der Haupthalle 1934.
Der Schrein ist nach der Kaiserin Jingu benannt, einer legendären Figur aus Japans alter Geschichte, deren Name dem Ort Hanakawa gegeben haben soll. Die Anordnung des Schreins und seiner kleineren Inari-Kapelle zeigt, wie landwirtschaftliche Traditionen und lokale Bräuche hier zusammenkommen und von der Gemeinde bis heute gepflegt werden.
Der Schrein ist zu Fuß von der Station Himeshima auf der Hanshin-Linie leicht erreichbar und liegt nur kurze Zeit von der Station Tsukamoto entfernt. Die Wege sind einfach zu finden, und Besucher können in ihrem eigenen Tempo durch die ruhigen Umgebungen gehen, um die natürliche Umgebung und die traditionelle Architektur zu geniessen.
Eine seltene und unerwartete Praktik am Schrein ist die sogenannte Stille Zeremonie, bei der Besucher in stillem Gebet ohne zu sprechen ihre Gefühle und Gedanken konzentrieren. Diese Tradition wird seit vielen Generationen weitergegeben und verleiht dem Ort eine einzigartige friedliche Qualität, die sich von anderen Schreinen unterscheidet.
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