Ryōtan-ji, Buddhistischer Tempel in Kita-ku, Hamamatsu, Japan
Ryōtan-ji ist ein buddhistischer Tempel in Kita-ku, Hamamatsu, der eine weitläufige Anlage mit klassischer japanischer Architektur umfasst. Der Garten wurde vom Landschaftsarchitekten Kobori Enshū entworfen und zeigt typische Elemente der Zen-Gartenkunst.
Der Mönch Gyōki gründete den Tempel im Jahr 733, und während des Heian-Zeitalters wurde er zum Familientempel des Ii-Clans. Im Jahr 1560 erhielt die Anlage ihren heutigen Namen und wurde zu einem wichtigen religiösen Zentrum der Region.
Der Zen-Tempel dient seit dem Heian-Zeitalter als Grablege der Ii-Familie und bewahrt drei Bände buddhistischer Schriften aus der Song-Dynastie. Diese Texte gelten als wichtiges Kulturgut und können in der Tempelanlage besichtigt werden.
Der Tempel öffnet täglich von 9 Uhr bis 16 Uhr 30, außer vom 22. bis 27. Dezember und am 15. August. Ein Parkplatz mit 69 Stellplätzen steht den Besuchern zur Verfügung.
Ein Gang im Tempel trägt den Namen Uguisu-bari und erzeugt Klänge, die an Vogelgesang erinnern, wenn Besucher über die Holzplanken gehen. Diese akustische Eigenschaft entsteht durch die spezielle Bauweise des Bodens.
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