Gansui-ji, Buddhistischer Tempel im Bezirk Hamakita, Japan.
Gansui-ji ist ein buddhistischer Tempel mit zwei bemerkenswerten Pagoden: eine dreistöckige Holzpagode aus dem Jahr 1442 und eine dreizehnteilige Steinpagode, die zwischen 1275 und 1332 erbaut wurde. Die Anlage zeigt verschiedene Architekturstile aus unterschiedlichen Epochen nebeneinander.
Ein buddhischer Priester namens Gyōki gründete die Anlage um 729 auf Befehl des Kaisers Shōmu. Der Komplex wurde später während des Jōkyū-Krieges im Jahr 1221 zerstört, erlebte aber danach ein Wiederaufbau.
Der Tempel ist als fünfzehnte Station unter fünfundzwanzig Tempeln in der Kansai-Region bekannt, wo Besucher während der Blütezeit von Frühjahr bis Sommer die Blumengärten genießen können. Die Anlage zieht Menschen an, die das Zusammenspiel zwischen religiösen Gebäuden und der umgebenden Natur schätzen.
Besucher erreichen den Tempel am leichtesten uber die Enshū-Bahn, die direkt zu einer nahen Station fuhrt, oder uber Autobusse vom Hamakita-Bahnhof. Die beste Jahreszeit zum Besuch ist Fruhling bis Fruhsommer, wenn die Blumengarten in voller Blute stehen.
Im Jahr 1312 wurde eine Steinkammer errichtet, um eine Steinstatue Buddhas zu schutzten, und diese Konstruktion wurde spater als Wichtiges Kulturgut anerkannt. Die Kammer zeigt, wie sorgfaltig alte Handwerker antike Kunstwerke bewahrten.
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