Ganshō-ji, Buddhistischer Tempel in Nagoya, Japan
Ganshō-ji ist ein Tempel mit traditioneller Holzarchitektur, der Gebetsräume, Meditationsbereiche und kunstvoll gestaltete bronzene Statuen von buddhistischen Figuren enthält. Das Gelände wird von einem erhaltenen hölzernen Glockenturm geprägt, der als Kulturgut unter Schutz steht.
Der Tempel wurde um 1500 gegründet und verlor seinen ursprünglichen Standort, als Nagoya Castle in der frühen Edo-Zeit gebaut wurde. Die Neuansiedlung an der heutigen Stelle markierte einen wichtigen Übergang in seiner Geschichte.
Der Tempel ist heute ein Ort der regelmässigen buddhistischen Zeremonien und dient vielen Menschen als Aufbewahrungsort für die Asche verstorbener Angehöriger. Besucher können die spirituelle Praxis des Ortes unmittelbar erleben und verstehen, wie er die Gemeinde über Jahrhunderte hinweg begleitet hat.
Das Gelände ist offen für Besucher, die an Gebetsräumen vorbeigehen und die Struktur des Tempels erkunden können. Es wird empfohlen, während der normalen Tageszeiten zu kommen, wenn die Anlage am aktivsten ist und die Mönche dort arbeiten.
In einem Malerei-Ereignis von großer historischer Bedeutung schuf der renommierte Künstler Hokusai 1817 sein beeindruckendes Daruma-Werk hier vor Ort. Die Informationsmaterialien dieses Moments werden heute im Nagoya-Stadtmuseum aufbewahrt.
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