Takayama-sha, Landwirtschaftsschule in Fujioka, Japan.
Takayama-sha ist eine historische landwirtschaftliche Schule in Fujioka, Japan, die in einem zweistöckigen Holzgebäude mit mehreren erhöhten Dachaufbauten und großen Fenstern untergebracht ist. Das Gebäude wurde so gebaut, dass Luft und Licht gezielt durch die Räume gelenkt werden, um die Bedingungen für die Seidenraupenzucht zu steuern.
Die Schule wurde 1884 von Takayama Chōgorō in seinem eigenen Familienanwesen gegründet und zog schnell Schüler aus der gesamten Region an. Sie wurde 2009 als nationales historisches Stätte Japans eingestuft und ist heute Teil des UNESCO-Weltkulturerbes zur Seidenproduktion in der Gunma-Präfektur.
Der Name des Gebäudes geht auf Takayama Chōgorō zurück, den Mann, der die Anlage gegründet hat. Besucher können heute noch die originalen Holzstrukturen und die charakteristischen Dachaufbauten sehen, die damals eine neue Art der Seidenraupenzucht ermöglichten.
Das Gelände liegt in Fujioka und ist gut zu erreichen; die Innenräume sind für Besucher geöffnet, sodass die Holzkonstruktion und die Dachdetails aus der Nähe betrachtet werden können. Ein Besuch am Morgen empfiehlt sich, da das Licht dann durch die großen Fenster fällt und die Bauweise besonders gut zu erkennen ist.
Das Gebäude verfügt über drei erhöhte Dachaufbauten, die so angeordnet sind, dass sie die Temperatur im Inneren durch natürliche Luftzirkulation regulieren, ohne jede mechanische Hilfe. Diese Lösung war so wirkungsvoll, dass sie später als Vorbild für andere Seidenzuchtgebäude in Japan diente.
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