太平寺, Buddhistischer Tempel in Shimanto, Japan
Der Taihei-Tempel ist ein buddhistisches Heiligtum in Shimanto mit soliden Steinmauern und einem Haupttor aus der frühen Edo-Zeit, das oben auf einer Steintreppe positioniert ist. Die Anlage prägt das Landschaftsbild und zeigt die architektonische Gestaltung dieser Periode.
Der Tempel wurde zwischen 1352 und 1356 während der Zeit der Nord- und Südkönigreiche von der Nonne Kaihō Shōkō gegründet und wurde ein wichtiger Punkt auf der Shikoku-Pilgertour. Die Anlage hat seitdem ihre Bedeutung als religiöser Ort bewahrt.
Der Tempel beherbergt sitzende Statuen von Kaihō Shōkō und Kakuun, die als Nationale Kulturgüter anerkannt sind und hervorragende Porträtplastiken aus der Muromachi-Zeit darstellen. Diese Werke zeigen die künstlerische Handwerkskunst, die Besucher heute noch bewundern können.
Das Tempelgelände ist mit dem Auto etwa 5 Minuten von der Station Nakamura entfernt erreichbar und verfügt über Parkplätze, obwohl die Zufahrt wegen der engen Wege sorgfältig befahren werden muss. Es ist ratsam, mit langsamem Tempo und Aufmerksamkeit auf die Haupttreppe zuzufahren.
Während der Tenbun-Zeit fügte Daimyo Ichijō Fusamoto dreieckige Schießscharten in die Lehmwände hinzu, um die Anlage zu befestigen. Diese militärischen Merkmale zeigen, dass der Ort nicht nur religiös war, sondern auch strategische Bedeutung hatte.
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