Seigan-ji, Buddhistischer Tempel in Atsuta-ku, Japan
Seigan-ji ist ein buddhistischer Tempel im Stadtbezirk Atsuta-ku in Nagoya, der an der Fushimi-dori-Straße liegt und ein klassisches Sanmon-Tor sowie einen Hauptgebetssaal umfasst. Das Gelände erstreckt sich über mehrere Bereiche, die zum Gebet und zur stillen Besinnung genutzt werden.
Das Gelände diente ursprünglich als Villa des Fujiwara-Clans und wurde im 12. Jahrhundert in ein buddhistisches Heiligtum zu Ehren von Minamoto no Yoritomo umgewandelt. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Tempel durch Bombardierungen in Nagoya schwer beschädigt und anschließend wieder aufgebaut.
Seigan-ji gehört zur Jodo-Shu-Schule des japanischen Buddhismus, einer Richtung, die auf das Gebet und das Rezitieren des Namens von Amida-Buddha ausgerichtet ist. Besucher können oft Gläubige beobachten, die still vor dem Hauptschrein beten oder Räucherstäbchen anzünden.
Der Tempel liegt in einem gut erschlossenen Teil von Atsuta-ku und ist zu Fuß von mehreren Bushaltestellen und Bahnhöfen in der Nähe erreichbar. Ein Besuch lässt sich gut mit anderen Sehenswürdigkeiten im Viertel verbinden, da die Umgebung leicht zu Fuß erkundet werden kann.
Obwohl der Tempel nach dem Krieg neu aufgebaut wurde, blieben einige Steinskulpturen und Grabsteine auf dem Gelände erhalten und stammen noch aus der Zeit vor den Bombardierungen. Diese Objekte sind auf den ersten Blick leicht zu übersehen, vermitteln aber einen direkten Eindruck von der Geschichte des Ortes.
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