Chambalin, Tibetisch-buddhistischer Tempel in Aoyamadai, Nagoya, Japan.
Chambalin ist ein tibetisch-buddhistischer Tempel in Aoyamadai mit traditionellen tibetischen Architekturzelementen und vergoldeten Gebetsmuhlen, die oben auf steil aufsteigenden Steinstufen zum Hauptgebaeude fuehren. Das Gelande umfasst einen Cafe-Bereich, in dem authentische tibetische Gerichte wie Thukpa-Nudelsuppe und Buttertee mit importierter Yakmilch serviert werden.
Ein weiblicher Hoepriester, der am Jokhang-Kloster in Lhasa ausgebildet wurde, gruendete diesen Tempel und wurde damit die erste japanische Frau, die als tibetischer Hoepriester ordiniert wurde. Die Gruendung markierte einen bedeutsamen Moment in der Geschichte des tibetischen Buddhismus in Japan.
Der Tempel zeigt zahlreiche Thangkas, traditionelle tibetische buddhistische Gemälde, die das Leben und die Lehren Buddhas durch detaillierte künstlerische Darstellungen erzählen. Diese Kunstwerke sind im Innenraum präsent und prägen das spirituelle Ambiente des Ortes.
Der Tempel befindet sich in Moriyama-ku und ist zu Fuss erreichbar, wobei die steilen Steinstufen zum Hauptgebaeude fuehren, was festes Schuhwerk erforderlich macht. Der angrenzende Cafe bietet eine gute Moeglichkeit, die Besuche zu unterbrechen und lokale Speisen zu kosten.
Der Tempel verbindet tybetische und japanische kulturelle Elemente auf eine Weise, die in Japan selten anzutreffen ist, was ihn zu einem bemerkenswerten Ort fuer interkulturelle spirituelle Erfahrung macht. Besucher koennen diese seltene Mischung direkt erleben, waehrend sie durch die Raeume gehen und das Gelande erkunden.
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