Kabushima, Naturdenkmal auf ehemaliger Insel in Samemachi, Japan.
Kabushima ist ein ehemaliges Eiland aus vulkanischem Gestein an der Küste von Samemachi mit einer felsigen Oberfläche und einer Höhe von etwa 18 Metern über dem Meeresspiegel. Ein künstlicher Damm aus dem 20. Jahrhundert verbindet es heute mit dem Festland und macht es für Besucher zugänglich.
Der Ort wurde 1942 durch einen Damm mit dem Festland verbunden, als die japanische Armee während des Zweiten Weltkriegs eine Straße bauen ließ. Vor dieser Zeit blieb das Eiland isoliert und konnte nur vom Wasser aus erreicht werden.
Das kleine Heiligtum auf der Insel wurde von Fischern gegründet und ist heute noch ein Ort, an dem Einheimische und Besucher zusammenkommen. Die Gebäude und der umliegende Raum vermitteln den Eindruck einer engen Verbindung zwischen Menschen und Natur.
Das beste Erlebnis ist zwischen April und Juni, wenn sich Zehntausende von Seevögeln zur Brütung einfinden. Der Ort bietet ausgewiesene Beobachtungspunkte, von denen aus man die Tiere aus angemessener Entfernung beobachten kann.
Das Gelände wurde vom japanischen Umweltministerium als eines der 100 herausragendsten Klanglandschaften des Landes anerkannt wegen der lauten Rufe der Seevögel, die dort brüten. Der Ort ist berühmt für diese akustische Qualität, die es weltweit einzigartig macht.
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