Dogū with palms pressed together, Tonfigur in der Archäologischen Institution Korekawa, Hachinohe, Japan.
Die Dogū mit zusammengedrückten Händen ist eine weibliche Tonfigur von etwa 20 Zentimetern Höhe und 14 Zentimetern Breite, die in sitzender Position dargestellt ist. Die Hände sind eng zusammengepresst, und das Gesicht sowie der Körper zeigen sorgfältig gestaltete Merkmale aus aufgesetzten Tonteilen.
Archäologen entdeckten diese Figur 1989 während Ausgrabungen an der Kazahari I-Stätte in Hachinohe, Japan. Sie stammt aus der Jōmon-Zeit und wurde später zum Nationalschatz Japans erklärt.
Die Figur zeigt rote Pigmentspuren und trägt eine doppelte eingravierte Halskette sowie Gesichtszüge aus Tonstreifen. Diese Details deuten darauf hin, dass die Menschen damals große Aufmerksamkeit auf die Darstellung von Schmuck und Gesichtsausdruck legten.
Die Figur wird in der Korekawa-Archäologischen Institution in Hachinohe aufbewahrt und kann dort besichtigt werden. Besucher sollten die genaue Öffnungszeit im Voraus überprüfen und beachten, dass es sich um ein fragiles Artefakt handelt.
Diese Figur ist die einzige vollständig erhaltene dogū unter etwa 70 Figuren, die an der gleichen Stätte gefunden wurden. Sie zeigt auch Zeichen antiker Reparaturen an ihrem linken Bein, was darauf hindeutet, dass sie bereits in der Antike repariert und geschätzt wurde.
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