Jōsenji, Buddhistischer Tempel in Shibuya, Japan
Das Jōsenji ist ein buddhistischer Tempel in Shibuya mit einem Netz von unterirdischen Höhlen auf drei Ebenen, in denen sich siebzehn verschiedene Meditationskammern befinden. Die Räume sind über Gänge miteinander verbunden und bilden ein zusammenhängendes unterirdisches Labyrinth.
Der Tempel wurde 1532 gegründet und war ursprünglich ein Zentrum für Shingon-buddhistische Praktiken. Seine unterirdischen Strukturen entwickelten sich über die Jahrhunderte zu einem wichtigen Ort für Meditation und Gebet.
Die Steinmauern zeigen buddhistische Szenen und Darstellungen von Arhats, die von Hand in den Felsen gemeißelt wurden. Diese Kunstwerke prägen das Erscheinungsbild der unterirdischen Räume und vermitteln ein Gefühl für die spirituelle Tradition, die hier gelebt wird.
Der Tempel ist täglich für Besucher zugänglich und die unterirdischen Räume sind gut beleuchtet und leicht zu begehen. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen, da einige Gänge uneben sind und Treppen zwischen den Ebenen führen.
Das Heiligtum ist teilweise mit Kerzen beleuchtet, was während der religiösen Zeremonien eine besondere spirituelle Atmosphäre schafft. Diese alte Beleuchtungspraxis verleiht den Kammern ein warmes und indirektes Licht, das sich von modernen Beleuchtungsmethoden deutlich unterscheidet.
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