Higashiyoka-higata, Naturschutzgebiet und Wattfläche in Saga, Japan.
Das Higashiyoka-higata ist ein Wattenmeer an der Nordküste der Ariake-Bucht, wo sich die Flüsse Honshoe und Hattae ins Meer ergießen. Das Gebiet bedeckt etwa 218 Hektar mit schlammigen Flats, die je nach Gezeitenstand unterschiedliche Bereiche freigeben und für zahlreiche Vogelarten Lebensraum bieten.
Das Gebiet wurde im Mai 2015 offiziell als Ramsar-Feuchtgebiet anerkannt und erhielt damit internationalen Status für den Schutz von Wasservögeln. Diese Anerkennung markiert seinen Platz in einem globalen Netzwerk von Feuchtgebieten, die als kritisch für die Vogelkonservierung gelten.
Dieser Naturraum dient als Beobachtungsort, wo Einheimische und Forscher die Wanderungsmuster verschiedener Wasservogelarten das ganze Jahr über studieren. Der Ort hat sich zu einem wichtigen Ort entwickelt, an dem Menschen die Verbindung zwischen lokaler Natur und globalen Vogelwanderrouten erleben können.
Besucher können bezeichnete Beobachtungsbereiche nutzen, um über 7.000 Zugvögel zu beobachten, die das Wattenmeer zwischen Herbst und Frühling aufsuchen. Die beste Zeit für Beobachtungen ist in den kühleren Monaten, wenn die Vogelpopulationen am dichtesten sind.
Das Wattenmeer beherbergt mehrere bedrohte Vogelarten, darunter den seltenen Löffler, den Schwarzgesichts-Löffler und den Fernöstlichen Brachvogel. Besonders bemerkenswert ist, dass dieses Gebiet für diese gefährdeten Arten ein lebenswichtiger Rastplatz auf ihren langen Wanderungsrouten zwischen Brut- und Überwinterungsgebieten ist.
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