Inari-jinja, Shinto shrine in Yanagi-machi, Shimada-shi, Shizuoka pref, Japan
Inari-jinja ist ein Shinto-Heiligtum in Shimada, das der Gottheit der Ernte und des Wohlstands gewidmet ist. Das Gelände wird von traditionellen roten Torii-Toren säumt, unter denen sich Steinlaternen und Fuchsstatuen befinden, die die heilige Atmosphäre des Ortes prägen.
Das Heiligtum geht auf alte landwirtschaftliche Traditionen zurück und wurde über Jahrhunderte von Bauern und später von Kaufleuten besucht. Während der Edo-Zeit wurde es zum Symbol für Handel und geschäftlichen Erfolg und festigte seinen Platz in der japanischen Gesellschaft.
Der Schrein ist den Füchsen gewidmet, die als Boten der Gottheit Inari gelten. Besucher sehen überall kleine Steinstatuen dieser Tiere und hinterlassen ihnen Opfergaben wie frittierte Tofutaschen, was zeigt, wie die Verehrung im Alltag lebendig bleibt.
Der Schrein ist leicht zugänglich und die Besucherzonen sind gut gekennzeichnet, mit breiten Wegen, die durch die Torii-Tore führen. Es ist ratsam, in den frühen Morgenstunden oder bei Sonnenuntergang zu kommen, wenn der Ort ruhiger ist und die beste Zeit zum Gebet oder zum Nachdenken bietet.
Der Mythos besagt, dass Inari nach der Verwandlung eines Reiskuchens in einen weißen Vogel entstand, der auf einen Berg flog, wo Reis zu wachsen begann. Diese Geschichte verbindet den Schrein mit der unmittelbar erlebten Magie der Natur und zeigt, wie die Japaner ihre spirituellen Überzeugungen mit ihren täglichen Kulturen verwebten.
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