雙栗神社, Shinto shrine in Japan
Die Saguri-Shrine ist ein Shinto-Heiligtum in Kumiyama in der Präfektur Kyoto mit einem Hauptgebäude aus dem späten 15. Jahrhundert, das traditionelle japanische Architektur mit sorgfältig geschnitztem Holzwerk zeigt, auf dem Vögel, Blätter und Tiere dargestellt sind. Ein riesiger Kampferbaum in der Nähe steht etwa 30 Meter hoch mit einem sehr breiten Stamm und wird für mindestens 400 Jahre alt gehalten, mit einem Seil markiert, das ihn als heiligen Ort kennzeichnet.
Die Shrine wird bereits in Aufzeichnungen aus dem Jahr 859 erwähnt, was ihre tiefe Verbindung zur japanischen Geschichte während der Heian-Periode zeigt. Im Mittelalter wurde sie als Atemoto Hachiman bekannt und verehrte eine Form des Hachiman, einer beliebten Kriegs- und Schutzgottheit.
Die Shrine wird mit mehreren Göttern verehrt, darunter die Sonnengöttin Amaterasu und der Sturmgott Susanoo, die nach lokalen Überlieferungen seit vielen Generationen über die Gegend wachen. Die Gemeinde versammelt sich zu kleinen Festen und Ritualen, besonders zu Jahresbeginn, um für gute Ernten und langes Leben zu beten und ihre Traditionen lebendig zu halten.
Das Heiligtum ist leicht erreichbar mit dem Bus von Kyoto aus, wobei man an der Haltestelle Kumiyama Danchi-guchi aussteigt und etwa zwei Minuten nach Norden läuft. Die Anlage ist gut gepflegt, für die Öffentlichkeit zugänglich und bietet klare Wege zum ruhigen Erkunden des Geländes.
Jeden der bemerkenswertesten Aspekte ist das jährliche Ritual im Januar, bei dem die Gemeinde mit gekochtem Reis, Bohnen und anderen Körnern die Ernteaussichten für das kommende Jahr vorhersagt. Durch die Beobachtung des Aussehens der gekochten Körner versuchen die Menschen, das kommende Jahr für Landwirtschaft und Nahrungsmittelanbau zu interpretieren.
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