Nobeno Jinja, Shinto shrine in Japan
Nobeno Jinja ist ein Shinto-Schrein in Tsu mit traditionellen Holzstrukturen, weißen Lehmwänden und dunklen Holzbalken, die um einen ruhigen Altarraum herum angeordnet sind. Der Komplex wird von Bäumen umgeben und bewahrt das klassische Schrein-Layout mit Torii-Tor, heiligem Gehweg und Haupthalle.
Der Schrein entstand aus Kuri Hachiman, einem lokalen Schutzschrein der Gemeinde, und wurde 1670 vom Daimyo Tōdō Takamasa an seinen heutigen Standort verlegt, wo er zum Gebetsplatz für Sicherheit und Wohlstand wurde. 1908 erhielt er seinen heutigen Namen und zwölf zusätzliche kleinere Schreine wurden hinzugefügt.
Der Schrein ist ein Ort, wo die Gemeinde zu Hachiman, dem Schutzgott der Krieger, betet und wo lokale Feste mit traditioneller Musik und Tänzen stattfinden. Diese Veranstaltungen bringen die Menschen zusammen und zeigen, wie der Schrein noch heute das tägliche Leben der Bewohner prägt.
Besucher sollten sich an einem Wasserbecken die Hände waschen, um sich zu reinigen, bevor sie den Hauptbau betreten, und dann mit Respekt beten und leicht verbeugen. Der Schrein ist den ganzen Tag über zugänglich und bietet eine ruhige Atmosphäre zum Nachdenken und Verbindung mit der Tradition.
Der Schrein wurde von Florian Wiltschko, einem in Österreich geborenen Gelehrten, erforscht, der nun als Priester dort arbeitet und zeigt, wie alte Traditionen auch von Menschen außerhalb Japans bewahrt werden. Seine Präsenz unterstreicht, wie lebendige Schreine Orte sind, an denen Bräuche über Generationen und Kulturen hinweg weitergegeben werden.
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