Tsu, Verwaltungshauptstadt der Präfektur Mie, Japan
Tsu ist eine Verwaltungshauptstadt an der Ostküste der Kii-Halbinsel in der Präfektur Mie, zwischen der Ise-Bucht und bergigem Hinterland gelegen. Die Stadt erstreckt sich über flache Küstenzonen, Flussmündungen und sanfte Hügel, die zum Landesinneren hin ansteigen.
Ein Tsunami im Jahr 1498 zerstörte große Teile des damaligen Hafenortes Anotsu und veranlasste die Neugestaltung als Burgstadt unter der Herrschaft der Tōdō-Familie. Während der Edo-Zeit entwickelte sich dieser Ort zu einem regionalen Handelszentrum mit Zugang zu Seewegen und Überlandrouten.
Der Name Tsu stammt vom alten Hafenort Anotsu und wurde später auf einen einzelnen Buchstaben verkürzt, was ihn zur kürzesten Städtebezeichnung Japans macht. Besucher bemerken die Rolle der Stadt als regionales Verwaltungszentrum, in dem sich Präfekturbüros mit Einkaufsstraßen und Wohnvierteln mischen.
Mehrere Bahnlinien verbinden die Stadt mit Nagoya im Osten und Osaka im Westen, wobei die Fahrten etwa eine Stunde dauern. Die Umgebung der Bahnhöfe bietet Fußgängerzonen und Geschäfte, während die Küste und die Gärten weiter vom Zentrum entfernt liegen.
Die Kitabatake-Gärten aus dem 14. Jahrhundert zeigen traditionelle Samurai-Landschaftsgestaltung mit Steinanordnungen und Wasserelementen auf mehreren Ebenen. Diese Gartenanlage liegt abseits der Hauptstraßen in einem ruhigen Waldgebiet nahe der Stadt.
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