五十嵐神社, Shinto shrine in Japan
Die Igarashi-Schrein ist ein Shinto-Heiligtum in der Stadt Sanjo in der Präfektur Niigata, das in der traditionellen nagare-zukuri-Architektur mit weit ausladenden Dächern gebaut wurde. Der Holzbau steht auf einem ruhigen Hügel in der Nähe des Igarashi-Flusses und hat eine schlichte, zeitlose Erscheinung.
Das Heiligtum wurde in einer Zeit gegründet, als die Gottheit Ikarashi-no-Hikonomikoto die Besiedlung und Landentwicklung der Region durch Ackerbau und Wasserwirtschaft unterstützte. Während des Mittelalters genoss es unter der Familie Igarashi als Hausschrein großes Ansehen, geriet jedoch vorübergehend in Verfall, bevor es in der Edo-Zeit unter der Schirmherrschaft des Daimyo von Muramatsu wiederhergestellt wurde.
Die Igarashi-Schrein ist seit vielen Jahrhunderten ein Heiligtum der lokalen Gemeinschaft und wird von Familien besucht, die Segen für Gesundheit und sichere Geburten erbitten. Die Verehrung der Gottheit ist tief in der regionalen Kultur verwurzelt und prägt bis heute das spirituelle Leben der Bewohner.
Der Schrein ist mit dem Auto etwa 40 Minuten vom Highway-Ausgang Sanjo-Tsubame entfernt zu erreichen, alternativ kann man mit dem Bus vom Bahnhof Higashi-Sanjo fahren, was etwa 20 Minuten dauert. Der Ort verfügt über einen bescheidenen Parkplatz mit Platz für etwa 10 Fahrzeuge, und die Umgebung lädt zu ruhigen Spaziergängen zwischen den Bäumen ein.
Am Schrein befindet sich ein uralter Zedernbaum namens Sando-sugi, dessen Rinde traditionell zu Tee verarbeitet wurde, um Frauen bei schwierigen Geburten zu unterstützen. Obwohl ein starker Sturm 1961 den Baum beschädigte und seinen besonderen Status als Naturdenkmal beendete, lebt die Geschichte dieses heilenden Baumes bis heute in der lokalen Tradition fort.
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