Moro Heritage Site, Archäologische Stätte im Jōhoku Chūō Park, Tokio, Japan.
Die Moro-Fundstätte ist eine archäologische Grabung im Jōhoku Chūō Park in Tokio, wo Obsidian-Werkzeuge aus der Altsteinzeit freigelegt wurden. Das Gelände liegt neben dem Fluss Shakujii und ist von Wald umgeben, wobei Informationstafeln und ein Gedenkstein die Funde erklären.
Ein Student namens Hiroshi Takizawa entdeckte 1951 Obsidian-Werkzeuge an diesem Ort, was zur zweiten Altsteinzeit-Untersuchung in Japan führte. Diese Grabungen halfen Archäologen, die frühe Menschheitsgeschichte des Landes besser zu verstehen.
Die hier gefundenen Steinklingen prägten den Begriff Moro-Messer in der Archäologie und zeigen handwerkliche Techniken aus dem alten Japan. Besucher können diese speziellen Schneidewerkzeuge in ihrer ursprünglichen Umgebung am Fluss verstehen.
Das Gelände ist über den Jōhoku Chūō Park zugänglich und bietet klare Orientierungshilfen durch Beschilderung. Besucher sollten mit Waldbereich rechnen und können sich Zeit nehmen, um die Erklärungstafeln in Ruhe zu lesen.
Zweiundzwanzig Steinklingen aus dem Gelände wurden 1999 als greifbare Kulturgüter Tokios anerkannt und gelten heute als wissenschaftlich wertvolle Funde. Diese offizielle Anerkennung macht den Ort zu einem der wichtigsten frühen Entdeckungsorte des Paläolithikums in Asien.
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