Irie-Takasago Shell Mounds, Archäologische Muschelhalden in Tōyako, Japan
Die Irie-Takasago-Muschelabhauungen sind archäologische Stätten in der Region Tōyako mit mehreren übereinander liegenden Schichten aus Muschelresten und Artefakten von mehreren tausend Jahren menschlicher Besiedlung. Die Funde stammen aus verschiedenen Zeiträumen der frühjapanischen Vorgeschichte.
Die Muschelabhauungen entstanden vor etwa 4 000 bis 5 000 Jahren während der Jōmon-Zeit und zeigen die Entwicklung frühjapanischer Kulturen. Sie dokumentieren, wie die Menschen dieser Zeit von Wandererfamilien zu sesshaften Gemeinschaften übergingen.
Die ausgegrabenen Gegenstände zeigen, wie die Jōmon-Menschen mit Angelhaken aus Knochen, Werkzeugen und Schmuck aus Stoßzähnen lebten. Diese Funde belegen ihre geschickten Techniken beim Fischen und Handwerk, die in der täglichen Praxis sichtbar werden.
Der Informationspavillon vor Ort bietet Karten, geführte Touren und Lernmaterialien für Besucher an. Sie können dort mehr über die ausgegrabenen Schichten und deren Bedeutung für das Verständnis dieser alten Zivilisation erfahren.
Die Muschelschichten erreichen Tiefen von etwa drei Metern und bewahren Schalen und Gegenstände, die sonst nicht überdauert hätten. Diese seltene Konservierung ermöglicht es Forschern, sehr genaue Details über das alltägliche Leben und die Ernährung dieser frühen Bevölkerung zu rekonstruieren.
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