Fukushima-Erdbeben 2021, Unterwassererdbeben in der Präfektur Fukushima, Japan
Das Erdbeben vor der Küste von Fukushima ereignete sich am 13. Februar 2021 um 23:07 Uhr Ortszeit mit einer Stärke von 7,3 auf der Richterskala. Das Epizentrum lag etwa 60 Kilometer unter dem Pazifik.
Das Ereignis war ein bedeutendes Nachbeben des Tohoku-Erdbebens von 2011 und zeigte die anhaltende seismische Aktivität in Nordostjapan. Es demonstrierte die geologische Dynamik der Region, die über ein Jahrzehnt nach dem ursprünglichen Desaster weiterhin aktiv blieb.
Die Reaktion auf das Erdbeben zeigte die japanischen Vorbereitungssysteme mit sofortigen landesweiten Übertragungen und koordinierter Mobilisierung der Rettungsdienste.
Nach dem Erdbeben richteten die Behörden 70 Evakuierungszentren in der Präfektur Fukushima ein und setzten den Shinkansen-Dienst zwischen Tohoku und Hokkaido vorsorglich aus. Reisende sollten damit rechnen, dass Zugverbindungen und lokale Dienste nach einem Erdbeben dieser Größe vorübergehend unterbrochen sein können.
Das Ereignis verursachte etwa 950.000 Stromausfälle in der gesamten nordostjapanischen Region und führte zu Versicherungsansprüchen von über 138 Milliarden Yen für Strukturschäden. Die Auswirkungen zeigten, wie stark die moderne Infrastruktur anfällig für Seebeben ist, die in einigen hundert Kilometern Entfernung auftreten.
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