Incense burner in the shape of pheasant decorated with overglaze enamels, Keramikskulptur und Räuchergefäß im Präfekturkunstmuseum Ishikawa, Japan
Der Räuchergefäß in Form eines Fasans ist ein Keramikobjekt im Ishikawa Prefectural Museum of Art in Kanazawa, Japan, das als Nationalschatz eingestuft ist. Es handelt sich um eine nahezu lebensgroße Vogelfigur, die mit farbigen Aufglasur-Emails in Grün, Marineblau, Rot und Gold verziert ist und gleichzeitig als funktionaler Räuchergefäß dient.
Das Stück wurde Anfang des 18. Jahrhunderts von einem Meistermacher der Kutani-Keramiktradition geschaffen, die in der Region Kanazawa verwurzelt ist. Es wurde 1951 offiziell als Nationalschatz anerkannt, nachdem es bereits 1939 registriert worden war.
Die Fasanenform ist kein Zufall: Der Fasan gilt in Japan als schöner und edler Vogel und war ein beliebtes Motiv in der höfischen Kunst. Das Stück verbindet handwerkliche Sorgfalt mit einer symbolischen Bildsprache, die heute noch gut lesbar ist.
Das Objekt wird im Ishikawa Prefectural Museum of Art ausgestellt und kann aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden. Für den Besuch empfiehlt es sich, genügend Zeit einzuplanen, um die Details der Glasuren in Ruhe zu betrachten.
Das Stück ist nicht nur ein Kunstobjekt, sondern ein tatsächlich funktionierendes Räuchergefäß: Der Rauch sollte durch den Schnabel des Vogels entweichen. Diese Verbindung von figürlicher Form und praktischer Funktion ist in dieser Größe und Qualität sehr selten.
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