Kanazawa, Hauptstadt in der Präfektur Ishikawa, Japan
Die Stadt liegt an der Nordküste Zentraljapans zwischen dem Japanischen Meer und den Bergen, durchzogen von zwei Flüssen, die sich zu beiden Seiten der Altstadt erstrecken. Drei große Gärten, mehrere Viertel mit Holzhäusern und ein lebhafter Fischmarkt prägen das Stadtbild neben modernen Einkaufsstraßen.
Als Feudalherr Maeda Toshiie 1583 hier seine Residenz einrichtete, begann der Aufstieg zu einem bedeutenden Zentrum für Künste und Handwerk. Über zwei Jahrhunderte blieb die Stadt unter der Herrschaft derselben Familie, die Maler, Lackmeister und Kunsthandwerker förderte.
Der Name verbindet die Schriftzeichen für Gold und Sumpf und erinnert an eine Legende über einen Bauern, der hier einst Goldflocken aus dem Boden gewaschen haben soll. Heute spiegelt sich diese Verbindung zum Edelmetall in zahllosen Läden wider, die Blattgold auf Süßigkeiten, Sake und Souvenirs auftragen.
Viele Sehenswürdigkeiten liegen innerhalb eines Rundwegs, den man zu Fuß oder mit dem Leihfahrrad bewältigen kann. Ein Rundfahrtbus verbindet die wichtigsten Punkte für Besucher, die lieber nicht laufen möchten.
Während des Zweiten Weltkriegs blieb die Stadt von Bombenangriffen verschont, da sie nicht als militärisches Ziel galt. Diese Tatsache erklärt, warum so viele historische Straßenzüge und traditionelle Viertel bis heute erhalten geblieben sind.
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