Burg Komatsu, Japanische Burg in Komatsu, Japan
Komatsu Castle liegt in der heutigen Ishikawa-Präfektur und war ursprünglich von ausgedehnten Wassergräben und Mauern aus präzise behauenen Steinen umgeben. Die Festung war mit Techniken des kirikomu-hagi-Steinbaus erbaut, einer Methode, die für ihre Haltbarkeit bekannt ist.
Die Festung wurde 1576 von den Ikko-ikki-Kräften gegründet und später 1639 von Maeda Toshitsune grundlegend erneuert. Diese Umgestaltung verwandelte den Ort von einer Militärfestung in einen privaten Rückzugsort für die herrschende Familie.
Die Schlossanlage war ein Ort der Teekunst und des Gartenbaus, wo die Familie Maeda ihre Leidenschaft für diese Künste auslebte. Die Räume und Gärten zeigen, wie wichtig diesen Herrschern die Ästhetik und Ruhe im Alltag waren.
Das Schlossgelände beherbergt heute den Ashijo-Park, eine Oberschule und Stadtverwaltungsgebäude, wo man noch Fundamentsteine und Teile des Grabens sehen kann. Besucher sollten damit rechnen, dass viele ursprüngliche Strukturen nicht mehr stehen, aber die Grundrisse und Überreste das Layout verdeutlichen.
Der Ort erhielt den Namen 'Schwimmendes Schloss', weil es von Wassergräben umgeben war, die eine Fläche abdeckten, die etwa doppelt so groß war wie die des Schlosses Kanazawa. Diese außergewöhnliche Wassersystem machte es zu einem der bemerkenswertesten Festungswerke seiner Zeit.
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