Nata-dera, Buddhistischer Tempel in Komatsu, Japan
Nata-dera ist ein buddhistischer Tempel in Komatsu, der in Kalksteinhöhlen und Felsen am Berghang liegt. Die Anlage erstreckt sich über mehrere Ebenen mit Gärten, Steinformationen und Gebäuden, die in die natürliche Umgebung eingebettet sind.
Ein Mönch gründete den Ort im Jahr 717 und brachte religiöse Lehren in die Region. Kriege beschädigten die Anlage später, bis eine lokale Herrscherfamilie sie Anfang des 17. Jahrhunderts wiederaufbaute.
Der Name geht auf die Sanskritwurzel zurück und verbindet den Ort mit einer Götterfigur der alten buddhistischen Überlieferung. Besucher sehen heute Statuen mit mehreren Armen und Gesichtern, die in den Hallen und Höhlen stehen und von lokalen Handwerkern aus Holz geschnitzt wurden.
Man erreicht den Tempel mit dem Auto in etwa 30 Minuten von der Autobahnausfahrt Komatsu aus. Der Zugang ist täglich zwischen Vormittag und Nachmittag möglich, wobei die Wege über mehrere Ebenen führen und festes Schuhwerk hilfreich ist.
Eine Statue mit tausend Armen bleibt fast immer hinter geschlossenen Türen verborgen und wird nur alle 33 Jahre der Öffentlichkeit gezeigt. Die letzte Gelegenheit war im Jahr 2017, als der Ort sein 1300-jähriges Bestehen feierte.
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