Geležinis Vilkas Bridge, Verkehrsbrücke im Zentrum von Vilnius, Litauen
Die Geležinis Vilkas Brücke ist eine Konstruktion aus Stahlbeton, die den Fluss Neris überquert und verschiedene Teile Vilnius verbindet. Die Struktur misst 260 Meter in der Länge und 37 Meter in der Breite, wodurch Platz für Fahrzeuge und Fußgänger geschaffen wird.
Diese Brücke wurde im November 1979 unter sowjetischer Verwaltung eröffnet und wurde von Fachleuten des Leningrader Instituts entworfen. Ihre Entstehung fällt in eine Zeit, als Litauen noch Teil der Sowjetunion war.
Der Name Geležinis Vilkas bedeutet auf Deutsch Eiserner Wolf und bezieht sich auf eine zentrale Figur der litauischen Mythologie, die das nationale Selbstverständnis des Landes widerspiegelt.
Die Brücke dient als Hauptübergang für Fahrzeuge und Fußgänger mit mehreren Spuren für den Verkehr auf beiden Seiten. Besucher können die Brücke jederzeit überqueren, wobei die Hauptverkehrszeiten in den morgendlichen und abendlichen Stunden am dichtesten sind.
Zwischen 1979 und 1989 war das Bauwerk als Sowjetbrücke bekannt, bevor es seinen Namen änderte, um die litauische Kultur widerzuspiegeln. Diese Umbenennung war Teil eines breiteren Prozesses, in dem Litauen seine nationale Identität nach der Unabhängigkeit zurückgewann.
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