Paparčių Aušrinės Marijos vienuolynas, Kontemplatives Kloster in Paparciai, Litauen
Das Kloster in Paparciai ist ein Komplex mit 16 durch Steinmauern getrennten Einsiedeleien, in denen Nonnen in einzelnen Zellen für Gebet und Betrachtung leben. Die Anlage wurde speziell für diese Form der kontemplattiven Existenz entworfen, wobei jede Zelle Raum für persönliche spirituelle Praxis bietet.
Das Kloster wurde 1994 gegründet, als Erzbischof Audrys Juozas Backis die ersten Bethlehem-Schwestern nach Litauen einlud. Diese Gründung markierte die Etablierung einer neuen Form monastischen Lebens im Land nach Jahrzehnten der Isolation.
Die Nonnen folgen einem strengen Rhythmus mit sieben Gebetszeiten täglich, die durch die Kirchenglocke gekennzeichnet werden. Besucher können diese Routine beobachten und ein Gefühl für die Stille bekommen, die das tägliche Leben prägt.
Eine Einsiedlei steht speziell für Laienbesucher zur Verfügung, die Zeit in Stille und Einsamkeit verbringen möchten. Es ist wichtig, angemessene Erwartungen zu haben und sich bewusst zu sein, dass der Zugang begrenzt ist und Vorbereitung erforderlich.
Die Nonnen treffen sich nur an bestimmten Tagen von Angesicht zu Angesicht, und der Montag ist als Wuestentag für interne Kommunikation bestimmt. Diese Praxis unterstreicht das radikale Engagement fuer individuelle Betrachtung gegenueber staendiger Interaktion.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.