Die Bremer Stadtmusikanten, Bronzeskulptur neben der Petrikirche, Lettland
Die Bremer Stadtmusikanten zeigen vier Tiere aus dem Märchen der Brüder Grimm: einen Esel, einen Hund, eine Katze und einen Hahn, die übereinander zwischen zwei Metallbändern gestapelt sind. Die etwa drei Meter hohe Bronzeskulptur steht auf der Skarnu-Straße im nördlichen Teil der Altstadt von Riga, unmittelbar neben der Petrikirche.
Die Stadt Bremen schenkte diese Skulptur ihrer Partnerstadt Riga 1990, symbolisierend die Öffnung des Eisernen Vorhangs während der Auflösung der Sowjetunion. Das Kunstwerk war ein Symbol für die neugefundene Freiheit und die kulturellen Verbindungen zwischen den Städten nach dem Ende der Besatzung.
Die Figuren schauen durch eine Spalte in der Mauer, was die Entdeckung neuer Horizonte während der Zeit großer politischer Veränderungen darstellt. Viele Besucher reiben die glänzenden Nasen der Tiere, um diesen Moment der Hoffnung zu erleben.
Die Skulptur steht frei zugänglich auf einem öffentlichen Platz und kann von allen Seiten betrachtet werden, besonders gut von der angrenzenden Straße aus sichtbar. Es gibt keine Einschränkungen beim Besuch und man kann sie zu jeder Tageszeit besuchen.
Die Nasen der Tiere glänzen golden, weil Besucher sie berühren, um Glück zu bringen, wobei der Schnabel des Hahns besonders schwer erreichbar ist. Diese alltägliche Geste hat die Bronzefläche poliert und verändert das Aussehen der Figuren mit der Zeit.
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