Ķemeri sanatorium, Neoklassizistisches Sanatorium in Jūrmala, Lettland
Das Ķemeri-Sanatorium ist ein neo-klassisches Heilbad in Jūrmala mit weißer Steinfassade, die sich symmetrisch über die Landschaft erstreckt. Der Bau verfügt über Kolonnaden, einen Beobachtungsdeck mit Blick auf die Ostseeküste und war ursprünglich für über 100 Gäste ausgelegt.
Der Architekt Eižens Laube entwarf dieses Heilbad 1936 und machte die Gegend zu einem bedeutenden europäischen Ziel für therapeutische Behandlungen. In der Sowjetzeit wurde die Einrichtung erweitert und konnte schließlich 300 Patienten aufnehmen.
Das Gebäude wird von Einheimischen wegen seines markanten Aussehens 'Weißer Dampfer' genannt und verkörpert die Architektur der lettischen Unabhängigkeitszeit. Der Bau prägt bis heute das Erscheinungsbild der Gegend mit seinem charakteristischen Design.
Das Gebäude nutzt die natürlichen Sulfurquellen und Schlammvorkommen der Gegend für heilende Behandlungen, die das ganze Jahr über verfügbar sind. Besucher sollten mit feuchtem Wetter rechnen und gutes Schuhwerk mitbringen, da der Zugang über unebenes Gelände führt.
Der Komplex nutzte lokale Sulfurquellen, die seit langem für ihre heilenden Eigenschaften bekannt sind und dem Ort seinen Namen gaben. Die Kombination aus traditionellen Badekuren mit modernen medizinischen Praktiken machte das Sanatorium während der Sowjetzeit zu einem führenden Gesundheitszentrum.
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