Carnikava mõis, Gutshaus-Ruinen in Carnikava, Lettland
Carnikava mõis war ein Herrenhaus bei der Muhndung des Flusses Gauja, das typische Merkmale der baltisch-deutschen Bauweise des 17. Jahrhunderts aufwies. Heute zeugt nur noch ein Säulenkapitell im lokalen Park von seiner einstigen Existenz.
Das Herrenhaus wurde unter der Leitung von Graf Ernst Reinhold von Mengden errichtet und spielte eine Rolle in der regionalen Entwicklung. Im Herbst 1917 wurde es von russischen Soldaten in Flammen aufgelost.
Die Löwen, die einst das Herrenhaus schmückten, stehen heute im Schloss Cesis als Zeichen seiner früheren Pracht. Sie erzählen von den Wohlstand und der Bedeutung, die dieses Anwesen für die baltische Gesellschaft hatte.
Die Stelle liegt nahe dem Zusammenfluss zweier Flüsse und ist relativ leicht zu erreichen, wenn man die Uferwege nutzt. Der verbleibende Stein im Park bietet einen guten Orientierungspunkt für Besucher, die die Geschichte des Ortes erkunden möchten.
Heinrich Goegginger griundete hier die erste Fischkonservenfabrik des Russischen Reiches in den frühen 1900er Jahren. Diese unerwartete Industrie machte den Ort zu einem Zentrum der lebensmittelproduktion in einer Zeit, als solche Fabriken selten waren.
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