Daugavgrīva Castle, Mittelalterliche Burgruine am Ufer der Daugava in Riga, Lettland.
Daugavgrīva ist eine Burgruine an der Mündung der Daugava in die Ostsee, etwa 12 km nördlich von Riga. Die Erdwälle und Mauerreste zeigen die Grundrisse der Gebäude, die einst an diesem strategischen Flussort standen.
Die Anlage wurde 1205 als Zisterzienserkloster gegründet und diente religiösen Zwecken über 100 Jahre lang. Um 1305 kauften die Ritterbrüder des Deutschen Ordens das Kloster und bauten es zu einer Festung um, um die Macht über den Fluss zu sichern.
Der Ort zeigt, wie Menschen im Mittelalter zwischen religiösem Leben und Kriegsführung wechselten. Man kann noch heute sehen, wie die Gebäude und Mauern sich veränderten, als neue Herrscher kamen und gingen.
Du kannst die Ruinen bei Tageslicht erkunden und leicht zu Fuß um die Erdwälle gehen. Beachte, dass der Boden uneben ist und die Stelle windig liegen kann, besonders in den Wintermonaten.
Im 15. Jahrhundert spannten die Ritter eine Eisenkette quer über die Daugava, um alle Schiffe zu kontrollieren, die zum Hafen von Riga fahren wollten. Das führte zu heftigen Konflikten mit den reichen Kaufleuten der Stadt, die ihre Handelsrouten bedroht sahen.
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