Palmeraie, Palmenhain in Marrakesch, Marokko
Die Palmengruppe nördlich von Marrakesch ist eine weitläufige Agrarlandschaft mit Tausenden von Dattelpalmen, die mit Oliven- und Fruchtbäumen vermischt sind. Die Bäume bilden mehrere kleine Wälder und landwirtschaftliche Parzellen, die von Wegen und Kanälen durchzogen werden.
Die Palmengruppe wurde im 11. Jahrhundert von der Almoraviden-Dynastie gegründet, die ein Kanalsystem zur Bewässerung aufbaute, um die Stadt zu versorgen. Dieses Bewässerungsnetzwerk prägt die Landschaft bis heute und zeigt, wie frühe Ingenieure Wasser durch die trockene Region führten.
Die Palmengruppe ist seit Jahrhunderten ein Ort, wo Dattelpalmen, Olivenbäume und Fruchtbäume eng beieinander wachsen und das tägliche Leben der Region prägen. Besucher sehen hier, wie Einheimische zwischen den Bäumen gehen, Wasser für ihre Felder nutzen und unter dem Schatten der Palmen arbeiten.
Besucher können zu Fuß oder mit dem Fahrrad zwischen den Bäumen spazieren, besonders in den kühleren Morgen- oder Abendstunden. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen und Wasser mitzubringen, da viele Wege unbefestigt sind und die Sonne intensiv sein kann.
In den 1920er Jahren verankerte eine städtische Regel, dass Gebäude nicht höher sein durften als die Palmen, wodurch diese zu einem Wahrzeichen der Stadtentwicklung wurden. Heute wachsen Palmen entlang vieler Straßen in Marrakesch und erinnern an diese historische Regelung.
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