Synagoge, Jüdisches Gebetshaus in der Prinsestraat, Enschede, Niederlande
Die Synagoge Enschede ist ein jüdisches Gotteshaus aus dem frühen 20. Jahrhundert an der Prinsestraat im Stadtzentrum von Enschede, Niederlande, und steht als Rijksmonument unter nationalem Schutz. Der Bau ist in maurisch-romanischem Stil gehalten und fällt durch seine Kuppel, die Mosaikarbeiten im Innenraum und einen bronzenen Kronleuchter auf.
Die jüdische Gemeinde in Enschede nutzte ab 1865 eine erste Synagoge, die im Laufe der Zeit zu klein wurde, sodass 1928 ein Neubau eingeweiht wurde. Dieser neue Bau wurde vom niederländischen Architekten Karel de Bazel entworfen, einem der bekanntesten Architekten seiner Generation.
Die Synagoge trägt den Namen „Or Yeshurun
Das Gebäude kann an bestimmten Tagen besichtigt werden, und es empfiehlt sich, die aktuellen Öffnungszeiten vor dem Besuch zu erfragen. Da die Synagoge noch in Gebrauch ist, sollte man bei der Planung auf religiöse Feiertage und Gottesdienstzeiten achten.
Obwohl Enschede im Zweiten Weltkrieg stark bombardiert wurde und weite Teile der Stadt zerstört waren, blieb das Innere der Synagoge nahezu unversehrt. Das bedeutet, dass Besucher heute noch dieselben Mosaike und denselben Kronleuchter sehen, die bei der Einweihung 1928 dort hingen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.