Enschede, Universitätsstadt in Overijssel, Niederlande
Enschede ist eine Stadt in der Provinz Overijssel im Osten der Niederlande, nahe der deutschen Grenze gelegen. Die Hochschulstadt zeigt ein kompaktes Zentrum mit Einkaufsstraßen rund um den Marktplatz, während Wohnviertel und Grünflächen das Umland prägen.
Die Stadt erhielt im 13. Jahrhundert ihre Stadtrechte und entwickelte sich ab den 1860er Jahren zu einem bedeutenden Zentrum der Textilindustrie. Eisenbahn und Kanäle trugen zum Aufschwung bei, bis Brände und Strukturwandel die Wirtschaft umformten.
Der Name der Stadt stammt vom früheren Hof Anscede, während sich heute in vielen Straßen und Gebäuden Spuren der ehemaligen Textilmanufakturen zeigen. Besucher bemerken oft die typischen Fabrikschornsteine und Industriebauten aus rotem Backstein, die zum Stadtbild gehören.
Das Zentrum lässt sich gut zu Fuß erkunden, da die meisten Sehenswürdigkeiten und Geschäfte nah beieinander liegen. Wer mit dem Auto kommt, findet Parkhäuser am Rand der Fußgängerzone.
Ein ehemaliger Absolvent der örtlichen Universität trug wesentlich zur Entwicklung der WLAN-Technologie bei, die heute weltweit genutzt wird. Der Campus liegt außerhalb des Stadtzentrums auf einem weitläufigen Gelände mit eigenen Wäldern und Seen.
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