Herzogenbusch, Mittelalterliche Stadt in Nord-Brabant, Niederlande.
Das nordbrabanische Zentrum liegt am Zusammenfluss von Aa und Dommel und umfasst eine von Kanälen durchzogene Altstadt mit gotischer Kathedrale, Stadtbefestigungen und zahlreichen historischen Gebäuden. Die Fußgängerzone erstreckt sich vom Hauptbahnhof bis zum mittelalterlichen Kern, wo enge Gassen auf offene Plätze und Wasserläufe treffen.
Henrich I. von Brabant gründete den Ort im 12. Jahrhundert als befestigte Siedlung, die bald zur Hauptstadt des Herzogtums Brabant aufstieg. Während des 15. und 16. Jahrhunderts entwickelte sie sich zu einem wichtigen Handelszentrum und Mitglied der Hanse.
Die Stadt gab dem gleichnamigen Gebäck Bossche Bol seinen Namen, einer mit Sahne gefüllten Schokoladenkugel, die man in mehreren Bäckereien im Zentrum kaufen kann. Auf dem Marktplatz findet zweimal wöchentlich ein Lebensmittelmarkt statt, wo Händler lokale Produkte und frische Waren anbieten.
Das Zentrum lässt sich gut zu Fuß erkunden, da die meisten Sehenswürdigkeiten in der verkehrsberuhigten Altstadt innerhalb von 15 Minuten erreichbar sind. Fahrradwege verbinden den Bahnhof mit allen Stadtteilen und bieten eine bequeme Alternative zum Laufen.
Bootsfahrten durch das unterirdische Kanalsystem Binnendieze führen durch mittelalterliche Tunnel unter Häusern und Straßen hindurch. Diese Wasserläufe dienten früher als Transportwege für Waren und zur Abwasserentsorgung.
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