Ten-Boom-Haus, Kriegsdenkmal und Museum im Zentrum von Haarlem, Niederlande.
Das Corrie ten Boom Museum ist ein Kriegerdenkmal und Museum in zentraler Lage in Haarlem, ein Wohnhaus aus dem 17. Jahrhundert mit einer charakteristischen Uhrgiebelfront. Das Gebäude funktionierte als Uhrmacherwerkstatt und enthält die ursprünglichen Wohnräume mit den verborgenen Schlupflöchern.
Während des Zweiten Weltkriegs versteckte die zehn-Boom-Familie Flüchtlinge in diesem Haus, indem sie geheime Räume in den Mauern schuf. Die Familie wurde später verraten, aber ihre Rettungsarbeit rettete zahlreiche Leben vor Verfolgung.
Das Museum zeigt, wie eine Familie in ihrer Stadt während der Krisenzeit Widerstand leistete und Nachbarn schützte. Die Räume erzählen vom alltäglichen Mut und davon, wie normale Menschen in schwierigen Zeiten handelten.
Besucher sollten beachten, dass das Haus eng und die Treppen schmal und steil sind, daher ist bequemes Schuhwerk wichtig. Die Besichtigung erfolgt mit Führung, daher sollte man zeitig ankommen, um die aktuelle Gruppe zu treffen.
Das Museum bewahrt das ursprüngliche Verstecksystem, das nur 50 Zentimeter breit war, aber bis zu acht Menschen gleichzeitig beherbergte. Besucher können heute diesen engen Raum sehen und verstehen, wie Flüchtlinge unter extremen Bedingungen dort lebten.
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