Hafrsfjord, Fjord in Stavanger, Norwegen.
Der Hafrsfjord ist ein Fjord an der norwegischen Küste, der die Gemeinden Stavanger und Sola verbindet. Er hat enge Einfahrten und tiefere Abschnitte im Inneren, und eine Brücke verbindet die beiden Uferseiten miteinander.
Im Jahr 872 fand auf dem Fjord die Schlacht von Hafrsfjord statt, in der König Harald Fairhair rivalisierende Anführer besiegte. Dieser Sieg gilt als entscheidender Schritt auf dem Weg zur Einigung Norwegens unter einem einzigen Herrscher.
Das Denkmal Sverd i fjell an der Bucht Møllebukta zeigt drei mächtige Bronzeschwerter, die senkrecht im Fels stecken. Es wurde 1983 vom König eingeweiht und zieht heute Besucher an, die den Ort in Ruhe erkunden oder einfach am Wasser spazieren gehen.
Der Hafrsfjord ist von beiden Seiten gut erreichbar, und die Brücke macht den Übergang zu Fuß oder mit dem Fahrrad einfach. Der Bereich rund um Møllebukta ist gut beschildert und leicht zu Fuß zu erkunden.
Der Name Hafrsfjord stammt aus dem Altnordischen und bedeutet so viel wie 'Ziegenfjord', was auf eine gefährliche Felsformation am Eingang hinweist. Dieser Name erinnert daran, wie Seefahrer früher gefährliche Wasserstraßen benannten, die sie kannten.
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