Norwegisches Erdölmuseum, Industriemuseum in Stavanger, Norwegen.
Das Norwegische Erdölmuseum ist ein Industrie- und Nationalmuseum in Stavanger, das die Geschichte der Öl- und Gasgewinnung in der Nordsee dokumentiert. Das Gebäude liegt direkt am Wasser und verbindet Ausstellungsräume mit Freiluftbereichen, in denen Modelle von Bohrplattformen und Unterwasserausrüstungen zu sehen sind.
Die Entdeckung von Öl in der Nordsee in den 1960er Jahren veränderte Norwegen grundlegend und machte Stavanger zur wichtigsten Stadt der Branche. Das Museum wurde 1999 eröffnet, um diese Entwicklung für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Das Museum zeigt, wie Erdöl das Alltagsleben in Norwegen und besonders in Stavanger verändert hat, das lange als Hauptstadt der norwegischen Ölindustrie gilt. In den Ausstellungsräumen begegnen Besucher persönlichen Geschichten von Menschen, die auf Plattformen in der Nordsee gearbeitet haben.
Das Museum liegt am Hafen von Stavanger und ist von der Stadtmitte aus gut zu Fuß erreichbar. Wer die interaktiven Bereiche und Außenanlagen in Ruhe erkunden möchte, sollte mehrere Stunden einplanen.
Das Museumsgebäude selbst wurde von dem Architekten Lund und Slaatto entworfen und besteht aus einer Reihe von runden Türmen, die an Öltanks erinnern. Diese Form ist kein Zufall, sondern ein direkter Verweis auf die Industrie, der das Museum gewidmet ist.
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