Mariakirken, Kulturgut in Norwegen
Mariakirken war eine große Backsteinkirche im Herzen Oslos, deren Fundamente heute als Ruinen im Middelalderparken sichtbar sind. Das ursprüngliche Gebäude hatte einen Hauptgang, einen Chor mit Altarraum und wurde im 13. Jahrhundert um zwei massive Türme an der Westseite erweitert.
Die Kirche wurde um das Jahr 1000 als Holzbau errichtet und später im 12. Jahrhundert durch einen Steinbau ersetzt, der mehrfach erweitert wurde. Sie wurde 1523 von schwedischen Truppen zerstört und 1542 abgerissen.
Die Kirche war ursprünglich Maria geweiht und diente der königlichen Familie als wichtige Kapelle. Sie war ein Ort, an dem die Gemeinde zusammenkam und wo Könige und einfache Menschen gleichermaßen ihre Gebete sprachen.
Die Ruinen liegen im öffentlich zugänglichen Mittelalterpark und können kostenlos besucht werden. Das Gelände ist relativ eben und ermöglicht es Besuchern, die alten Grundmauern aus verschiedenen Blickwinkeln zu erkunden.
Seit 1314 war der Prost der Kirche zum königlichen Kanzler ernannt, eine Rolle die nie an andere Institutionen übertragen werden durfte. Dies machte Mariakirken zur politischen Macht im Reich und zum Sitz der königlichen Siegel und Urkunden.
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