Hovedpostkontoret, Gebäude in Oslo, Norwegen
Hovedpostkontoret ist ein Gebäude aus dem frühen 20. Jahrhundert in Oslo, das sich durch massive Granitfassaden, zwei eckige Türme mit barocken Kupferkuppeln und sorgfältig verarbeitete Steindetails auszeichnet. Im Inneren befindet sich eine große öffentliche Halle mit hohen Decken und Schaltern aus der Gründungszeit, die den funktionalen Charakter als Postamt widerspiegelt.
Das Gebäude wurde 1924 nach Plänen von Architekt Rudolf Emanuel Jacobsen fertiggestellt und diente als Hauptknotenpunkt für Postdienste in Oslo. Auf diesem Gelände stand zuvor seit 1640 ein älteres Haus, das als Schule und Versammlungsort des Stortings diente, bevor es 1914 abgerissen wurde, um Platz für den Neubau zu schaffen.
Der Name Hovedpostkontoret bedeutet Hauptpostamt und spiegelt seine zentrale Rolle in Oslos Kommunikationssystem wider. Die solide Steinarchitektur und die großen Fenster vermitteln auch heute noch einen Eindruck von Zuverlässigkeit und öffentlicher Wichtigkeit.
Das Gebäude liegt zentral in Kvadraturen, leicht erreichbar zu Fuß vom Stadtzentrum aus und prominent von der Straße sichtbar. Die externe Architektur und die Steindetails können von außen vollständig wahrgenommen werden; Besucher sollten sich Zeit nehmen, um die Granitfassade und die dekorativen Türme zu betrachten.
In die Steinwand des Gebäudes an der Tollbugata-Seite ist eine Kanonenkugel aus dem Jahr 1716 eingebettet, die von der Akershus-Festung abgefeuert wurde und sein ursprüngliches Ziel verfehlte. Dieses ungewöhnliche Kunstwerk wurde bewusst in die neue Postamt-Fassade integriert, um diese historische Episode lebendig zu halten.
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