Osloer Dom, Lutherische Kathedrale am Stortorvet, Norwegen.
Die Oslo-Kathedrale ist eine lutherische Bischofskirche am Stortorvet im Zentrum der norwegischen Hauptstadt. Der barocke Backsteinbau besitzt einen kupfergedeckten Turm, bronzene Eingangstüren und farbige Glasfenster im Chorbereich.
Der heutige Bau entstand zwischen 1694 und 1697, nachdem zwei frühere Kathedralen an anderen Standorten gestanden hatten. Die vorherige Dreifaltigkeitskirche war nach nur fünfzig Jahren niedergebrannt, was den Neubau an diesem Platz notwendig machte.
Der Dom trägt seinen Namen seit der Einrichtung der Diözese im Jahr 1925 und dient gleichzeitig als Gemeindekirche für die Bewohner der Innenstadt. Wichtige nationale Zeremonien wie königliche Hochzeiten und Beerdigungen finden hier statt, was seine zentrale Rolle im öffentlichen Leben Norwegens unterstreicht.
Die Kirche steht von Dienstag bis Samstag zwischen 10 und 16 Uhr für Besucher offen, freitags bis Mitternacht. Der Eingang befindet sich direkt am zentralen Platz, leicht erreichbar zu Fuß vom Hauptbahnhof oder den umliegenden Einkaufsstraßen.
Drei Orgeln finden sich im Inneren, darunter ein Hauptinstrument, das Jan Ryde im Jahr 1997 zum 300. Jahrestag des Kirchenbaus errichtet hat. Über dem Altar hängt ein großes Gemälde aus den 1730er Jahren, das die Kreuzigung darstellt und von Michael Rasch geschaffen wurde.
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