Khumbu-Gletscher, Berggletscher im Distrikt Solukhumbu, Nepal
Der Khumbu-Gletscher beginnt an den Hängen des Mount Everest auf etwa 7600 Metern (etwa 24900 Fuß) und reicht hinunter bis auf 4900 Meter (etwa 16100 Fuß) im Distrikt Solukhumbu. Die Eisströme bewegen sich langsam talwärts durch steile Seitenwände und bilden ein weitläufiges Netzwerk aus Spalten, Gletscherseen und Moränenfeldern.
Dieser Gletscher entstand während der letzten großen Eiszeit vor etwa 500000 Jahren und hat seitdem die Wasserversorgung der Region gesichert. Im 20. Jahrhundert begannen Bergsteiger und Forscher, den Gletscher zu dokumentieren, als Expeditionen zum Everest zunahmen.
Die Sherpa-Gemeinschaften entlang des Weges zum Gletscher nutzen das Schmelzwasser für den täglichen Bedarf und verehren die eisigen Bereiche als heilige Landschaft in buddhistischen Ritualen. Gebetsfahnen markieren wichtige Punkte entlang der Route und zeigen Orte an, an denen Reisende traditionell innehalten, um den Bergen Respekt zu erweisen.
Besucher müssen Genehmigungen vom Sagarmatha-Nationalpark einholen und strenge Anpassungsprotokolle einhalten, wenn sie die Gletscherregion erkunden wollen. Die Route erfordert mehrere Tage Aufstieg, und Reisende sollten auf wechselnde Wetterbedingungen und Geländebeschaffenheit vorbereitet sein.
Serac-Formationen aus Eis entstehen durch das langsame Bewegen des Gletschers und bilden natürliche Türme und tiefe Spalten, die sich ständig verändern. Diese eisigen Strukturen können mehrere Meter hoch werden und brechen gelegentlich ab, was ein hörbares Krachen durch das Tal sendet.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.