Petroglyphen auf den Philippinen, Archäologische Stätte in Binangonan, Philippinen.
Die Angono-Petroglyphen bestehen aus 127 menschlichen und tierischen Figuren, die in die vulkanische Tuffwand eines Felsdaches geritzt sind. Die Sammlung dieser prähistorischen Schnitzereien erstreckt sich über einen bedeutenden Teil der Felsoberfläche.
Das Gelände wurde 1965 vom Nationalen Künstler Carlos V. Francisco entdeckt, was zu archäologischen Ausgrabungen führte. Diese Ausgrabungen brachten Keramik und Steinwerkzeuge ans Licht, die das Alter und die Besiedlung des Ortes belegen.
Die Felswandzeichnungen zeigen Symbole, die frühe Bewohner mit Heilungspraktiken und rituellen Zeremonien verbanden. Diese Motive spiegeln wider, wie Menschen damals ihre Beziehung zur Natur und zum Übernatürlichen verstanden.
Das Museum hat einen Aussichtssteg und einen Betonweg errichtet, damit Besucher die Schnitzereien beobachten können, ohne sie zu beschädigen. Wer die Petroglyphen am besten sehen möchte, sollte bei guter Beleuchtung kommen und bequeme Schuhe tragen.
Archäologen fanden Beweise für zwei verschiedene Phasen des Schnitzens, die von unterschiedlichen Gruppen stammen. Die Funde deuten darauf hin, dass Australomelanesische und Austronesische Jäger und Sammler das Gelände zu verschiedenen Zeiten nutzten.
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