Kłodzko, Mittelalterliche Festungsstadt in Niederschlesien, Polen.
Kłodzko ist eine Gemeinde und Stadt im Kłodzko-Kreis in Niederschlesien, die entlang beider Ufer der Glatzer Neiße in den Sudeten liegt. Die bebaute Fläche umfasst mehrere Brücken, einen zentralen Marktplatz mit Bürgerhäusern und eine Festungsanlage auf einem Hügel über den Straßen.
Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 981, als das Gebiet unter slawischer Herrschaft stand. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte die Stadt mehrfach die Zugehörigkeit zwischen böhmischen, österreichischen und preußischen Mächten, bevor sie nach 1945 zu Polen kam.
Der Name der Stadt leitet sich vom slawischen Wort für Bohlenweg oder überflutetes Gebiet ab, was auf die frühere Landschaft am Fluss hinweist. Besucher erleben heute eine Mischung aus polnischen und mitteleuropäischen Einflüssen in der Architektur, den Straßennamen und den lokalen Traditionen.
Die Stadt dient als Verkehrsknotenpunkt mit direkten Verbindungen nach Breslau und bietet Zugang zu mehreren Wanderwegen in den Bergen. Die Umgebung umfasst vier benachbarte Kurorte, die zu Fuß oder mit regionalen Bussen erreichbar sind.
Unter der Stadtfläche verlaufen etwa 44 Kilometer unterirdische Gänge, die historische Gegenstände und mittelalterliche Werkzeuge beherbergen. Diese Tunnel verbinden verschiedene Teile der Altstadt und dienten früher als Schutzräume und Verbindungswege zwischen den Gebäuden.
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