PKO-Rundbau in Warschau, Bankzentrum an der Marszalkowska-Kreuzung, Polen
Die Rotunda PKO ist ein kreisförmiges Glasgebäude mit einem gezackten Dach an der Kreuzung der Marschallstraße und der Jerusalemer Allee in Warschau. Die Konstruktion besteht aus mehreren Geschossen, wobei die unteren Ebenen Bankräume beherbergen und das Obergeschoss Gastronomie sowie Arbeitsplätze für Besucher bietet.
Das Gebäude ersetzte ein Eckmietshaus, das im Zweiten Weltkrieg zerstört und bis auf das Erdgeschoss abgeräumt wurde. Im Februar 1979 beschädigte eine Gasexplosion 70 Prozent der Struktur, woraufhin sie mit dunkleren Glasfassaden wieder aufgebaut wurde.
Der Name stammt von der polnischen Sparkasse PKO, die hier ihre erste Filiale nach dem Krieg in der Innenstadt eröffnete. Heute nutzen Einheimische die Filialen im Erdgeschoss für Bankgeschäfte, während sich im ersten Stock ein Café mit Arbeitsplätzen befindet.
Der Zugang erfolgt direkt von beiden Hauptstraßen, wobei die Eingänge auf Straßenebene liegen und gut zu finden sind. Die kompakte Anordnung macht eine Orientierung im Inneren einfach, da die Räume um das zentrale Treppenhaus herum angelegt sind.
Die Rundform ist in Warschaus Nachkriegsarchitektur selten und hebt sich deutlich von den umgebenden rechteckigen Blöcken ab. Der gezackte Rand des Dachs erinnert an industrielle Zahnräder und verleiht dem sonst glatten Glaskreis eine technische Note.
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