Nationalmuseum Warschau, Kunstmuseum in Śródmieście, Polen
Das Nationalmuseum Warschau ist ein Kunstmuseum in Śródmieście, Polen, das mehr als achthunderttausend Werke besitzt und in mehreren Gebäuden untergebracht ist. Die Sammlungen umfassen Gemälde, Skulpturen und Kunsthandwerk aus verschiedenen Epochen und Regionen.
Die Einrichtung entstand 1862 als Museum der Schönen Künste und erlitt während des Zweiten Weltkriegs schwere Verluste in allen Sammlungsbereichen. Neunundneunzig Prozent der Münzsammlung verschwanden während der Besatzung.
Das Museum trägt seinen Namen seit 1916 und zeigt polnische Kunstwerke aus dem Mittelalter bis zur Gegenwart in eigenen Sälen. Besucher sehen auch Sammlungen aus dem Mittelmeerraum, die in separaten Galerien untergebracht sind.
Das Gebäude liegt an den Aleje Jerozolimskie und öffnet dienstags bis donnerstags sowie am Wochenende ab zehn Uhr morgens. Freitags bleiben die Säle bis zwanzig Uhr geöffnet, sonst schließen sie um achtzehn Uhr.
Mehrere Werke stammen aus der persönlichen Sammlung Adolf Hitlers und kamen nach dem Krieg ins Haus. Diese Objekte fügen der Ausstellung eine ungewöhnliche historische Ebene hinzu.
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